Home

Leserbriefe zur Bildung

Bildung

zur Verteilerseite Politik-Themen

Politik

zum aktuellsten Leserbrief

Aktuell

Atom

Tornados in Afghanistan Afghanistan
Zur Unterschriftenaktion Bahn Privatisierung Bahn-privat
Dumme Politiker in Hessen dumm
Gipfeltreffen und Bürgerachtung Gipfeltreffen
Brief an Kanzlerin wegen des Gaza-Streifen-Einmarsches Israel
Christian Klar und der Kapitalismus Kapitalism.

Zum Rürup-Plan: Rente erst ab 67

Rente

Zum Rürup-Plan: Rente erst ab 67

Sarazin

Dumme Politiker in Hessen Zeitung

zum neuesten Leserbrief der Sparte "älter"

älter

Zur Verteilerseite Umweltthemen

Umwelt

zu Bernhards Seiten Bernhard
zu den anderen Hobbies des Autors Hobbies
zu Bernhard's Gästebuch Gästebuch

Orientierung:

Seintenanfang

Seitenmitte

Seitenende

Forumeintrag

Forumarchiv

Mailadresse des Autors

Bernhards Mails wegen

Israels Verhalten in Gaza

veröffentlicht in der Badischen Zeitung am 11.10.2011

Israels Siedlungspolitik

Die Taktik ist perfide und schürt nur Empörung

Zu: "Das sieht man in Israel aber ganz anders", Zuschrift von Michael Weiss (Forum, 14. Oktober):

 

Mag ja sein, dass Israel eine andere Sicht der Dinge hat. Aber Tatsache ist, dass Israel widerrechtlich Siedlungen in den Gebieten, die zu Palästina gehören, erstellt. Man stelle sich vor: Deutschland würde mit Unterstützung der Bundesregierung im Elsass neue Dörfer erbauen, um Deutsche dort unterzubringen! Wer würde sich wundern, wenn sich Frankreich wehrte? Wo ist der Unterschied zu Israels Besatzungspolitik?

Wenn Israel wirklich an einer Befriedung der Lage läge, würde es die Realität in Palästina anerkennen und nicht Abbas für die Hamas verantwortlich machen. Man könnte ja auch Friedensfühler zur Hamas ausstrecken und erkunden, inwieweit dort eine Annäherung möglich wäre. Tut man nicht, weil man nicht will.

Nein, Israel akzeptiert die Zweistaatenlösung der UN nicht. Es will Tatsachen schaffen, aufgrund derer irgendwann für Palästina kein Gebiet mehr übrig bleibt. Die Regierung unterstützt den Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten mit Geld und Militär. Das ist Unrecht, das zu Empörung führt und die Gewalt der Hamas gebiert. Diese Art Siedlungspolitik konnte man in Jugoslawien verfolgen, als Tito die Serben überall hinziehen ließ. Die Taktik macht China in annektierten Gebieten, wie Tibet. Und sie schwebte Hitler vor, als er "Lebensraum im Osten" forderte. Diese Taktik ist perfide und muss von der UNO verboten werden. Auch für Israel!

 

Bernhard Rawer, Ettenheim

(Antwort von Herbert Binninger am 26.10.2011)

Orientierung:

Seintenanfang

Seitenmitte

Seitenende

Seher-Brief an Anne Will am 11.01.09 (Ohne Antwort)

 

Sehr geehrte Frau Will,
 
ich weiß ja, auf diesen Ihren Posten kommt man nicht, wenn man aneckt, wenn man sich nicht stromlinienförmig zeigt. Leider habe ich in letzter Zeit immer mehr den Eindruck, dass Sie sich von der Politik - bewusst oder unbewusst – beeindrucken lassen. Jedenfalls bekommen in Ihrer Sendung Regierungsvertreter, vor allem aus der CDU oder CSU, in letzter Zeit mehr Redezeit als die anderen Teilnehmer. Vielleicht auch nur, weil Sie sich scheuen, Minister o. ä. zu unterbrechen. Ich gebe ja zu, die haben eine Art, das Wort an sich zu reißen und über Einwürfe hinwegzugehen, die es bestimmt nicht leicht macht, sie zu stoppen.

Was ich aber ganz schlimm finde, ist die Tatsache, dass Sie heute Abend statt mit Sumaya Farhat-Naser zu diskutieren, über das ach so aktuelle Thema Selbsttötung diskutieren wollen. War denn der Druck der Regierung auf Sie so groß, dass Sie es nicht wagten, der Kanzlerin zu widerstehen, die ja die Schuld für den derzeitigen Rachefeldzug der Israelis gegen die immerhin frei gewählte Hamas-Führung in Gaza öffentlich eben dieser Hamas zugeschrieben hat?

Ich meine, Journalisten (bitte die französische, originale, im Deutschen übliche Aussprache, nicht die englische, scheußliche!) müssen mutig sein und in einem solche Konflikt beide Seiten zu Wort kommen lassen. Das ist in Ihrem Medium und mit Ihrer Sendezeit ganz wichtig, da Sie mit dieser Sendung im wahrsten Sinne des Wortes Volksbildung betreiben. Leider verkommt das immer wieder zu Un-Bildung, denn wie soll der Bürger sich eine objektive Meinung bilden, wenn er immer nur von einer Seite hört? Das gleiche unselige Spiel betreiben ja derzeit die Berichterstatter aus diesem Krieg (wie schon aus dem 2. Irak-Krieg), indem sie immer nur die Gräuel der Raketenopfer in Israel zeigen, nicht aber die Gräuel, die die israelische Armee derzeit vollführt.

Umso wichtiger wäre die Ausstrahlung der für heute angesetzten Diskussion gewesen! Ich werde mir jedenfalls die Diskussion über Selbstmord heute Abend bestimmt ersparen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Rawer, Nordweil

Orientierung:

Seintenanfang

Seitenmitte

Seitenende

Mail an die Bundeskanzlerin am 02.01.09

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

 

hiermit wehre ich mich gegen Ihre öffentlich gemachte Schuldzuschreibung an die Hamas wegen der massiven israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen, bei dem schon weit über 300 Menschen den Tod fanden, darunter viele Kinder und unbeteiligte Zivilisten.

 

Es kann nicht sein, dass Deutschland - und dafür sprechen Sie ja derzeit - die Schuld nur bei der Hamas sucht und die jahrzehntelange Unterdrückung der Palästinenser durch Israel nicht einbezieht.

 

Es ist auch nicht hinnehmbar, dass Israel die durch Wahlen gewonnene Herrschaft der Hamas nicht akzeptiert. Durch Ihre Äußerung unterstützen Sie diese Haltung Israels, obwohl es doch ganz bestimmt mit ihrer Besatzungspolitik dazu wesentlich beigetragen hat, dass die Hamas bei Wahlen so hoch gewinnen konnte. Wie bitte soll sich denn ein unterdrücktes Volk gegen eine Besatzungsmacht wehren, die ihm willkürlich die Lebensgrundlage abschneidet?

 

Und argumentieren Sie bitte nicht, diese Wahlen in Gaza seinen undemokratisch gewesen, weil die Hamas Druck auf die Bevölkerung gemacht habe. Da müssten wir wohl manche Wahlen in der Welt nicht akzeptieren, bei denen leider immer wieder Druck auf Wähler ausgeübt wird.

 

Sie haben mit Ihrer Schuldzuweisung jedenfalls nicht für mich gesprochen und ich denke, ich bin mit dieser Meinung nicht alleine.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Rawer

Impressum anzeigen

Übrigens: Die deutsche Antwort auf die Pisa-Studie: Studiengebühren!!

Seiten erstellt von Bernhard Rawer